In Lagern von Binnenvertriebenen und Flüchtlingen reicht das Familieneinkommen oft nicht einmal für Seife.

Auch in Städten wie Herat und Kabul in Afghanistan sowie in Erbil, Dohuk und Sylaymaniya leben verarmte Familien. Die Familienväter und männlichen Jugendlichen verdingen sich zumeist als Tagelöhner. Seit dem Ausbruch des Corona Virus werden ihre Dienste aber kaum noch in Anspruch genommen. Frauen und Kinder sieht man normalerweise auf den Straßen betteln oder im Müll nach Verwertbarem suchen. Auch dies war in den vergangenen Wochen immer wieder verboten, so dass diese Familien in besondere Not gerieten. Ihr Geld reicht kaum noch für das tägliche Brot, nicht einmal für Seife ist etwas übrig.dfdsfsd

So hat Shelter Now in verschiedenen Lagern in Kurdistan und Afghanistan sowie in den Städten Erbil, Baadre und Sulaymaniya Hygieneartikel verteilt.

In Herat, Afghanistan sind unsere Mitarbeiter gerade mit Verteilungen aktiv, und in Dohuk im Nordirak in den nächsten Tagen.

Viele Familien erhalten auch während dieser Verteilungen zusätzlich Lebensmittel und auch ein Training in den notwendigen Hygienemaßnahmen. Man kann sich leicht vorstellen, dass in den Lagern die Sicherheitsabstände kaum durchzuführen sind. Schlimm die Vorstellung, wenn das Virus sich dort ausbreitet.

Näheres in unserem neuen Shelter Report: Newsletter/