Reha-Zentrum für frühere IS-Sklavinnen

Seit einigen Monaten planen wir, ein Trauma-Therapiezentrum für befreite IS-Sklavinnen aufzubauen. Wie weit ist es damit inzwischen?

13. March 2020


Diese Frau war vier Jahre IS-Sklavin. Sie gab mir ein einstündiges Interview über die schrecklichste Zeit ihres Lebens.

Wir besichtigen das neu gebaute Therapiezentrum.

Wir haben ein sehr gut geeignetes, neu gebautes Haus gefunden und gemietet. Dieses muss nun für den neuen Zweck hergerichtet werden. Einige Baumaßnahmen sind noch nötig, dazu natürlich die Einrichtung mit Möbeln, Sportgeräten, Kücheneinrichtung, Spiele, Nähmaschinen, Musikinstrumente, Unterrichtsmaterial, dann verschiedene Materialien für künstlerische Betätigungen, etc. Wenn dieser Schritt getan ist, benötigen wir Mitarbeiterinnen mit verschiedenen Berufsausbildungen, psychologischen wie handwerklichen, künstlerischen, und weitere.

Von den 150.000 Euro, die für die ersten zwei Jahre geplant sind, haben wir noch im letzten November 31.500 Euro dafür überwiesen. Die nächste Rate wird wohl demnächst fällig werden. Die Mädchen und Frauen sind durch die jahrelangen beständigen Misshandlungen, Demütigungen, Vergewaltigungen durch die IS-Schergen extrem traumatisiert. Wir möchten ihnen jede erdenkliche Hilfe zukommen lassen, um ihnen ihr Selbstwertgefühl und ihre Lebensfreude zurückzugeben sowie ihnen auch ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Dies soll durch psychologische Beratung, Freizeitaktivitäten wie Sport, Kunst, Musik, usw., und auch durch die nachzuholende Schulbildung, Fremdsprachen, Berufsausbildungen geschehen.

Ein Jahr im Therapiezentrum kostet für eine Frau etwa 180 Euro. Die Projektnummer ist 8013.