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Jesidische Kinder singen: "Wir sind Kinder von #Shingal (Gebirge), wir wollen keinen Krieg und keine Gewalt, wir lieben unsere Berge und die Natur, aber wir verabscheuen Krieg!" War sehr bewegend für mich (Udo).







Wie es anfing...

Andreas Ziehr von Shelter Now ist Mitte Oktober 2014 in Erbil. Er schildert seine Eindrücke:

"Eine Kirchengemeinde macht vor Ort eine tolle Arbeit. Sie versorgen 3.600 Familien. Diese ... mussten in wenigen Stunden alles verlassen und fliehen. Die Häuser der Christen wurden geplündert und alle Kirchen zerstört.

Hier in Ankawa leben 70.000 Einheimische und 50.000 Flüchtlinge. In den Parks befinden sich Zeltlager. Hauptsächlich Jesiden, Kakay und Shabak, Moslems.

...im "Mall Camp", Rohbau eines zukünftigen Einkaufszentrums ohne Türen und Fenster, leben 815 Personen. Der Wind bläst durch das Gebäude. .... Fast alle sind Christen. Früher waren manche von ihnen wohlhabend und hatten große Häuser. Sie haben alles verloren. .... Die Leute hängen rum ohne Hoffnung. (Hier erzählt Andy am Telefon von schlimmen Gräueltaten des IS, die ich nicht wiedergeben will.)

Bald darauf ist ein Artikel in der Mainpost erschienen:
http://www.mainpost.de/ueberregional/politik/zeitgeschehen/Hoffnung-in-der-Hoffnungslosigkeit