Pakistan vertreibt geflüchtete Afghanen

Fast 100.000 Menschen mussten nach Afghanistan zurückkehren, ihre Dörfer sind zerstört.

30. November 2016


Flüchtlingsjunge mit einem Stück Brot.

Dieser Flüchtlingsjunge freut sich über ein Stück Brot.

Allein im Juli und August kamen 72.000 Geflüchtete in die Regionen Jalalabad und Laghman. Sie waren zuvor von Terroristen aus ihren Dörfern in Afghanistan vertrieben worden bzw. vor ihnen ins benachbarte Pakistan geflüchtet. Dort werden sie nicht mehr geduldet und mussten in ihre Heimat zurück.

Aber ihre Heimatdörfer sind zerstört, dorthin können sie nicht mehr. So sammeln sie sich als Binnenvertriebene in Lagern, wo sie in einfachsten notdürftig erstellten Unterkünften leben. Die wenigsten finden dort eine Arbeit, und so gestaltet sich die Nahrungsbeschaffung für sie als äußerst schwierig.

Wir haben einen Notruf erhalten um wenigstens 250 Familien (etwa 1.750 Personen) mit Nahrungsmitteln zu unterstützen. Der Winter steht bevor, und diese Menschen bangen um ihr Überleben. Dies kostet uns ca. 15.000 Euro, das sind 60 Euro pro Familie. Wir hoffen, dass wir wenigstens diese 250 Familien mit Lebensmitteln versorgen können, vielleicht auch darüber hinaus weiteren Familien.

Wenn Sie sich beteiligen wollen, spenden Sie für Projekt 6000 (Not- und Katastrophenhilfe). Herzlichen Dank.