Themenseite: Flutkatastrophe in Pakistan — unsere Hilfe vor Ort

Eine der größten Naturkatastrophen unserer Generation

Mindestens 1.600 Tote, nach offizieller Schätzung 20 Millionen Menschen sind von der Flutkatastrophe in Pakistan betroffen! Die Zahlen sind überwältigend.

Überwältigt war auch unser deutscher Shelter Now Geschäftführer Udo Stolte, als er die Krisenregion besuchte:
"Die Menschen haben buchstäblich alles verloren: ihre Häuser, ihre Habe, ihre Existenz. Sie warten an Straßenrändern und in ihren noch immer überfluteten, oft zerstörten Dörfern auf Hilfe von außen. Die Felder, das Vieh und Nahrungsvorräte sind zerstört. Sie haben nichts zu essen und oft auch kein sauberes Trinkwasser."

Was kann getan werden?

Kleinlaster im überfluteten Gebiet in Pakistan

Udo Stolte, Geschäftsführer von Shelter Now, bei der Verteilung von Lebensmitteln an Opfer der Flutkatastrophe.

Seit dem 5. August versorgen unsere Mitarbeiter täglich 2.000 Betroffene mit warmen Mahlzeiten. Von Lebensmittelspenden werden die Menschen noch einige Zeit abhängig bleiben und wir bauen dafür unsere Kapazitäten aus. Die Organisation International Water Aid Organization (IWAO) stellt uns 300.000 Wasser-Entkeimungs-Tabletten zur Verfügung, die viele Flutopfer vor Infektionen durch das verseuchte Wasser schützen werden.

Mit den Betroffenen besprechen wir in diesen Tagen die weitere Planung und klären, wie die zweite Phase der Unterstützung aussehen kann. Wir wollen die Menschen möglichst bald in die Lage versetzen, ihre eigene Nahrung zuzubereiten. Später muss evtl. an Zelte und Decken gedacht werden. In der dritten Phase geht es dann um Wiederaufbau ihrer Häuser und Beschaffung des nötigsten Hausrats. Danach müssen die Betroffenen eine neue Existenz aufbauen. Auch dies werden sie ohne Unterstützung von außen nicht schaffen.

Shelter Now - 27 Jahre Erfahrung in Pakistan

Spendensiegel des DZI

Seit 1983 arbeiten wir dort, zunächst unter den Flüchtlingen aus Afghanistan, dann unterhielten wir weitreichende Projekte nach dem verheerenden Erdbeben im Oktober 2005. Über 100.000 Erdbebenopfern konnten wir helfen, die kalten Winter in den Bergen zu überstehen, vor wenigen Monaten haben wir den Bau von 20 erdbebensicheren Grundschulen vollendet.

Unsere Hilfe kommt an

Wir führen unsere Projekte selbst aus. Unsere Mitarbeiterteams setzen sich aus Einheimischen und Ausländern zusammen. Der Einsatz der finanziellen Mittel steht unter Kontrolle der ausländischen Mitarbeiter. Daneben kooperieren wir mit einer pakistanischen Organisation, die wir beratend in der Projektarbeit begleiten. Als christliches Hilfswerk halten wir einen hohen ethisch-moralischen Standard. Es besteht weder die Gefahr der Korruption, noch werden extremistische Gruppen unterstützt.

Wir werden jährlich durch einen Wirtschaftsprüfer kontrolliert und führen das DZI-Spendensiegel.